Feuerbohnen Mischung

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Beschreibung

Phaseolus coccineus


Feuerbohnen sind weitaus die prachtvollsten Bohnen für den Gemüsegarten. Denn ihre Blüten erstrahlen, wie der Name schon sagt, in feuerroter Farbe. Einige Sorten tragen auch weisse und ganz selten sogar rosafarbene Blüten. In dieser Mischung sind alle diese drei Blütenfarben vertreten. Doch die Feuerbohne kann mehr als nur zieren. Aus den Blüten bilden sich grosse, fleischige Hülsen, welche sehr grosse Samen beinhalten. Sie sind um einiges grösser als die von Stangenbohnene (Phaseolus vulagris var. vulagris). Die Hülsen der Feuerbohnen eigenen sich jedoch nicht zum verzehrt, da sie sehr zäh sind und eine ledige textur haben. Dafür sind ihre Samen um so schmackhafter. Egal ob frisch geernet, oder als Trockenbohne verwendet, Feuerbohnen waren und sind beliebte Hülsenfrüchte. Wie alle diese müssen die Samen der Feuerbohne aber vor dem Verzehr gut gekocht werden.


In Österreich wir die Feuerbohne auch Käferbohne genannt, was sich auf die charakteristische Samenmusterung mancher Sorten bezieht. In der hier angebotenen Mischung sind neben den Sorten mit verschiedenen Blütenfarben auch Sorten mit für Feuerbohnen ganz besonderen Samenfarben und Musterung enthalten. Jedes Jahr probiere ich wieder einige neue Sorten aus und somit wird die Mischung Jahr für Jahr etwas diverser und bunter.


Die Sorte ist sehr kostbar und ich habe nicht all zu viel Saatgut von ihr auf Lager, deshalb sind hier pro Packung 10 und nicht 20 Samen enthalten, so kann ich die Sorte möglichst vielen Interessenten zur Verfügung stellen.


Begriffserklärung:


Trockenbohne:

Damit sind die fertig ausgereiften, getrockneten Samen der Gartenbohne gemeint. Um sie zu ernten, lässt man die Hülsen so lange an der Pflanze ausreifen, bis sie sich braun verfärben und eintrocknen. Sobald die Hülsen bei Berührung raschelnde Geräusche abgeben, sind sie erntereif. Nun werden sie gepflückt und am besten noch eine Zeit nachgetrocknet. Aus den Hülsen herausgelöst und an einem trockenen vor Schädlingen geschützten Ort sind die Trockenbohnen dann auch eine lang haltbare Konserve. Die bekannteste Form der Trockenbohne sind wohl die grossamigen Borlottibohnen, welche traditionell für Minestrone-Suppen verwendet werden. Vor dem Verzehr lässt man Trockenbohnen für 30 Minuten in Wasser einweichen und kocht sie anschliessend ab, denn in rohem Zustand erhalten sie (wie bei den grünen Bohnen weiter oben erwähnt) den Giftstoff Phaseolin. Trockenbohnen lassen sich auch in allerlei Eintöpfen, Gemüsesuppen, Currys oder Bowls verwenden. Sie sind wie alle Hüsenfrüchte eine sehr gute Quelle für pflanzliche Proteine.


Feuerbohnen sind genau so wie Stangenbohnen ein einfach anzubauendes Einsteigergemüse. Lediglich eine Kletterhilfe ist von Nöten (Beschrieb weiter unten). Nach den letzten Frösten werden die Samen direkt ins Gartenbeet ausgesät. Bis zur ernte ist dann eigentlich keine weitere spezielle Pflegearbeit nötig. Nach Bedarf können die Pflanzen wärend Trockenperioden gegossen werden.


Aus grösseren Hasel- oder Bambusstecken kann man kleine Klettertippis oder Dreibeiner bauen. Oder schraubt man drei Latten П-förmig zusammen und befestigt an der oberen Latte hängende Schnüre, ergibt dies ebenfalls eine tolle Kletterhilfe (Siehe Bild 2). Auch Armierungsstangen, Armierungsgitter und ale Holzheinzen haben sich als geeignet erwiesen. Sozusagen kann der Fantasie beim basteln freien Lauf gelassen werden


Hülsenfrüchte fixieren mithilfe von Knöllchenbakterien Stickstoff aus der Bodenluft, sie decken ihren Düngerbedarf also sozusagen von selbst. Diese Eigenschaft macht sich auch in der Fruchtfolge sehr nützlich, da der im Boden eingelagerte Stickstoff in den nächsten Gartensaisons für andere, starkzehrende Gewächse verfügbar bleibt. Hülsenfrüchte im allgemeinen benötigen also ausser etwas Kompost keinen zusätzlichen Dünger und wachsen als Schwachzehrer auch an eher mageren Stellen im Gemüsegarten. Bei Hülsenfrüchten und bei Gartenbohnen im speziellen ist jedoch auf einen guten Fruchtwechsel zu achten. Sie sollten nur alle 4 Jahre auf dem selben Beet angebaut werden, sonst ist mit vermehrtem Schädlings- und Krankheitsbefall und somit mit Ernteeinbussen zu rechnen.


Aussaatmethode: Direktsaat

Aussaatzeitpunkt: Nach den letzten Frösten, ab Mitte Mai

Optimale Keimtemperatur: 15-25°C

Saattiefe: Samendick mit Erde abdecken

Lebensdauer: Einjährig

Wuchshöhe: 2-3 Meter oder mehr

Besonderheiten: Verschiedenfarbige Blüten und aussergewöhnlich bunte Samen.


Packungsinhalt: Mindestens 10 Samen

Pflanzabstand: Pro Stange 3-5 Samen, Bei Kletterhilfen mit Schnüren: 1 Samen pro Schnur, ca 15cm Abstand von Schnur zu Schnur

Platzbedarf: 4-5 Stangen pro Quadratmeter oder für eine Klettergerüst von 3 Metern länge

Keimfähigkeit: Mindestens 2-3 Jahre

Jegliches Saatgut immer trocken, dunkel, kühl und vor Schädlingen geschützt lagern!